…was uns so durch den Kopf geht…
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Posts from — November 2008

Die 12 Mantras des scheißens…

Vor einer Woche habe ich ein Buch mit dem Titel:

KRAFT ZUM SCHEISSEN

auf Amazon entdeckt. Nachdem ich die Beschreibung überflogen hatte lag das Buch bereits im Warenkorb. Heute einige Tage später halte ich das Exemplar dieses äußerst interessanten Buches in meinen Händen.

Ich bin zwar noch nicht ganz durch, kann es aber jetzt schon empfehlen – schon bei der Inhaltsangabe habe ich mich fast kaputtgelacht.

Hier die 12 Mantras des Scheissens:

  1. Ja, ich scheisse, und das ist gut so.
  2. Ich blicke gern zurück, und ich erkenne, dass alles in der Welt sich wandelt.
  3. Meine Scheisse lehrt mich demut. Denn das Geschöpf ist grösser als der Schöpfer
  4. Scheisse ist positiv. Ich kann Scheisse wieder in den Mund nehmen.
  5. Ich bekenne mich zur Feigheit und weigere mich, meinen Arsch zusammenzukneifen.
  6. Scheissen ist Katharsis. Diese Katharsis reinigt mich und bringt mir inneren Frieden.
  7. Ich drücke raus, was mich bedrückt.
  8. Die Explosive Kraft des Scheissens hat mich befreit.
  9. Scheissen hat mich Loslassen gelehrt. In mir wohnt ein gesunder Geist.
  10. Ich bin, was ich scheisse.
  11. Ich bin ein guter Geschäftsmann (-Frau): Ich mache täglich mein Geschäft.
  12. Im stillen Örtchen liegt die Kraft.

Zu jedem dieser Mantras gibt es in etwa 1,5 Seiten Text und ein liebevoll ausgewähltes Bild – ich glaub ich muss mir die noch fehlenden fünf Mantras jetzt noch reinziehen – für die zehn Euro enthält das Buch zwar relativ wenig Text – aber das, was da drin is – ich sag nur *lol*

PS: ich bin ein spitzen – Geschäftsmann ;-)

November 26, 2008   No Comments

Habanero Chips

Hehe! Hab grad was neues im Racheshop entdeckt – Na E. – das könnte doch etwas für uns sein oder?

“CHIPS AUS DER HÖLLE!!! HEISS WIE FEUER!!!” – heißt es im Webshop – na ich bin gespannt – ich glaub die werden wir uns mal auf der Zunge zergehen lassen *g*

Habanero Chips

November 20, 2008   No Comments

Gabber Piet – Hakke en Zage

…ich glaub ich hab grad meinen neuen Klingelton gefunden ;-)

November 13, 2008   No Comments

Gedicht zur Wirtschaftskrise

Kurt Tucholsky veröffentlichte 1930 (zur Zeit der Wirtschaftskrise), in “Die Weltbühne” folgendes Gedicht. (Nachtrag: oder doch nicht???) Es ist schon ein wenig erschreckend, dass es hier doch ganz deutliche Parallelen gibt…

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.



Nachtrag:
Nach und nach tauchen nun Berichte im Netz auf, dass das obige Gedicht, welches den Weg zu mir in Form einer Kettenmail fand, nun doch nicht von Tucholsky sein soll – hier einige Berichte zum Thema:

November 1, 2008   No Comments